Archiv für Juni 2010

Polizei setzt Naziaufmarsch in Bad Freienwalde durch

Etwa 60 Nazis gelang es am 12 Juni durch Bad Freienwalde zu ziehen. Damit konnte die KMOB (Kameradschaft Märkisch Oder Barnim) zum ersten mal nach der Blockade in Bernau und den Absagen für Biesenthal, Joachimsthal und Eberswalde einen ihrer sieben angekündigten Aufmärsche durchführen. Peinlich für die KMOB ist allerdings die geringe Teilnehmerzahl, denn Bad Freienwalde ist immerhin deren Homezone.
Die etwa 250 NazigegnerInnen, darunter auch wieder BiesenthalerInnen, wurden von der Polizei von der Aufmarschroute ferngehalten, so dass diesmal keine Blockade möglich war. Allerdings fehlte bei den GegendemonstrantInnen diesmal auch die Entschlossenheit die noch am 29. Mai bei der Blockade in Bernau zu beobachten war. Das soll jetzt am 19. Juni in Strausberg anders werden. Zahlreiche Protestveranstaltungen und Blockaden sind angekündigt, deutlich mehr NazigegenerInnen als in Bad Freienwalde werden erwartet und auch aus Biesenthal sind wieder welche dabei.
http://www.brandenburg-nazifrei.de

Aufmarschreihe der KMOB wird zum Desaster

Jetzt konnten die Nazis auch in Eberswalde nicht marschieren.

Nach den Absagen der Aufmärsche in Joachimsthal und Biesenthal und der erfolgreichen Blockade in Bernau, reichte für Eberswalde bereits die Ankündigung von Blockaden und die entsprechende Mobilisierung um die Nazis zum einlenken zu zwingen. Am Abend vor dem geplanten Aufmarsch am 5.6. sagten sie diesen bei der Polizei ab. Die angereisten NazigegnerInnen feierten auf dem Bahnhofsvorplatz ihre Erfolg oder gingen gleich wieder nach Hause um den sonnigen Tag zu geniessen.

Von den vier im Barnim angekündigten Aufmärschen konnte nun kein einziger stattfinden. Bleiben nur noch drei angemeldete im Landkreis Märkisch-Oderland: 12. Juni Bad Freienwalde, 19. Juni Strausberg, 10. Juli Manschnow.

Der Aufmarsch in Bad Freienwalde soll unter dem zynischen Motto „Für ein freies Jugendzentrum“ stattfinden – das Datum ist der zweite Jahrestag des Brandanschlags auf das alternative Jugendzentrum Maquis in Bad Freienwalde, das in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni 2008 von einem Neonazi niedergebrannt wurde.
Der Aufmarsch in Manschnow hingegen soll sich „gegen Kinderschänder“ richten. In Gorgast, ganz in der Nähe von Manschnow, wurde vor wenigen Tagen ein behinderter Jugendlicher sexuell missbraucht – die mutmaßlichen Täter gehören der Neonaziszene an.

Auch bei den Protesten und Blockaden im Nachbarlandkreis werden sich BiesenthalerInnen beteiligen!
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Erfolg in Bernau – Nazis blockiert

Viele BiesenthalerInnen beteiligten sich am 29. Mai in Bernau an einer Blockade gegen einen Naziaufmarsch. Dabei gelang es den ca. 500 NazigegnerInnen den Aufmarsch der „Kameradschaft Märkisch Oder Barnim“ (KMOB) vollständig zu verhindern. An diesen Erfolg will das Bündnis „Brandenburg Nazifrei“ nun am Samstag den 5. Juni in Eberswalde anknüpfen um dort auch den KMOB-Aufmarsch zu verhindern.
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