NPD hält an Biesenthal fest

Auf einer Informationsveranstaltung am 22. September im Kulturbahnhof ging es im Rahmen der „Antifaschistischen Informationswochen“ um die Naziszene im Barnim. Dabei wurde deutlich das es zur Zeit keine organisierte Kameradschaft im Barnim gibt und die aktiven DVUler im Rahmen der Parteifusion zur NPD gegenganen sind. Obwohl die NPD dadurch als Sammelbecken für Kameradschaftler und DVUler fungiert, bleibt die Partei im Barnim schwach. Nur wenige bringen sich aktiv ein. Ob die NPD in Biesenthal nach dem Austritt von Mike Sandow überhaupt noch ein Mitgleid hat ist unklar, aktiv ist zumindest niemand.
Doch die NPD hält an ihrem Objekt in der Erich-Mühsam-Straße fest. Im letzten Jahr fand dort ein Camp der neonazistischen „Gemeinschaft deutscher Frauen“ (GDF) statt. Die GDF ist eine bundesweite der NPD nahestehende Frauenorganisation. Auch kleinere Veranstaltungen und Schulungen scheinen auf dem Objekt weiter stattzufinden. So soll es jeden ersten Freitag einen NPD-Stammtisch stattfinden.
In Biesenthal selber ist von dem Treiben auf dem NPD-Gelände nichts spürbar. So erklärt sich wohl das auf der Informationsveranstaltung von den 22 TeilnehmerInnen nur 6 aus Biesenthal kamen.

Auf der Veranstaltung wurde auch eine neue Broschüre über die Barnimer Naziszene vorgestellt. Diese kann hier heruntergeladen werden.


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