
Es ist durchaus denkbar, dass die Nazis ihre Sonnenwendfeier nach Finowfurt auf das Grundstück des NPD-Funktionärs Klaus Mann verlegen. Das war in letzter Zeit immer wieder der Ausweichort für Biesenthal. So wurde dieses Jahr der Preussentag der NPD nach Finowfurt verlegt (www.inforiot.de). Es gibt Überlegungen, sobald wir von einem Ausweichen nach Finowfurt erfahren, dort eine Spontankundgebung anzumelden und dann von Biesenthal dorthin zu fahren.
Aber bitte unbedingt erst nach Biesenthal zur Kundgebung kommen, denn es wird sich sicherlich erst im Laufe des Nachmittags herausstellen, wo die Nazis nun auftauchen werden.
Bitte denkt daran, dass es bei diesem Wetter kalt wird, wenn wir länger ausharren müssen. Deswegen unbedingt warm anziehen. Wir spielen laute Musik zum warmtanzen und es wird leckeres warmes Essen bei der Kundgebung geben. Am besten bringt ihr von zu Hause noch Heißgetränke mit (aber nix Alkoholisches, das hat die Polizei auf der Kundgebung verboten).
Anreise: Für diejenigen die nicht mit dem Auto anreisen werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
1. Vom Bernauer Bahnhof (erreichbar mit S-Bahn, Regional- und Fernverkehr) fährt die Buslinie 903 um 12:20 Uhr und ist um 12:50 an der Haltestelle Biesenthal Ambulatorium. Von dort ist es etwa ein Fußweg von 15 min, einfach in Fahrtrichtung auf der Lanker Straße bis zum Ortsausgang gehen. Dort befindet sich die Einfahrt zur Erich-Mühsam-Straße und der Kundgebungsort. Die selbe Buslinie fährt auch zwei Stunden später, also um 14:40 ab Bernau.
2. Die Ostdeutsche Eisenbahn fährt von Berlin-Lichtenberg über Berlin-Hohenschönhausen, Bernau und Rüdnitz nach Biesenthal. In der anderen Richtung geht es von Eberswalde über Melchow. Allerdings liegt der Bahnhof genau am anderen Ende der Stadt, so dass es zu Fuß eine Stunde dauert um bis zum Kundgebungsort zu gelangen. Deswegen werden wir vom Biesenthaler Bahnhof für folgende Züge Shuttle anbieten:
Lichtenberg ab 12:44 Uhr
Hohenschönhausen ab 12:52 Uhr
Bernau ab 13:05 Uhr
Rüdnitz ab 13:09 Uhr
Biesenthal an 13:13 Uhr
Eberswalde ab 13:32 Uhr
Melchow ab 13:39 Uhr
Biesenthal an 13:41 Uhr
Lichtenberg ab 13:44 Uhr
Hohenschönhausen ab 13:52 Uhr
Bernau ab 14:05 Uhr
Rüdnitz ab 14:09 Uhr
Biesenthal an 14:13 Uhr
3. Mit dem Fahrrad dauert die Fahrt vom Bahnhof Biesenthal bis zur Kundgebung 15-20 min, einfach immer geradeaus über die Bahnhofstraße, August-Bebel-Straße, Breite Straße und Lanker Straße.
Vom Bernauer Bahnhof dauert die Fahrt ca. 45 min, einfach dem Radweg Berlin-Usedom bis nach Biesenthal folgen, dort am Marktplatz links abiegen und dann immer gerade aus.
Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit
Bündnis 90/Die Grünen – Kreisverband Barnim
DIE LINKE. Kreisverband Barnim
Linksjugend [’solid] Barnim
Lokale Agenda 21 Biesenthal
Utopia e.V. Frankfurt/Oder
Am 17. Dezember wollen die NPD und sogenannte „Freie Kräfte“ in Biesenthal eine Sonnenwendfeier zelebrieren.
Unter dem Motto „BUNT STATT BRAUN!“ laden wir alle ein, die geplante Naziveranstaltung zu verhindern.
Bereits seit einigen Jahren nutzt die NPD ein ehemaliges Stasigelände und späteres Flüchtlingswohnheim. Immer wieder fanden dort Konzerte, Camps, Schulungen, Parteiveranstaltungen und Partys statt. In Biesenthal selber bekommen die Menschen wenig von diesem Treiben mit, denn das Gelände liegt abgelegen zwischen einem kleinen Gewerbegebiet und dem Wald. Einige größere Veranstaltungen wurden in der Vergangenheit von der Polizei verhindert und der geplante Aufbau eines NPD-Schulungszentrum gestoppt. Eines von drei Gebäuden wurde baupolizeilich gesperrt und auch sonst gibt es kein Baurecht mehr für das Gelände, im Flächennutzungsplan ist es inzwischen als Grünland ausgewiesen. Und trotzdem bleibt das Gelände ein wichtiger Anlaufpunkt für die NPD und die Naziszene in der Region.
Das muss ein Ende haben! In Biesenthal ist kein Platz für Nazis und ihre menschenverachtende Ideologien!
BIESENTHAL ZEIGT GESICHT!
Wir werden am 17. Dezember um 14 Uhr an der Lanker Str. Ecke Erich-Mühsam-Weg in Bewegung sein. Mit einer bunten und lebendigen Kundgebung werden wir ein deutliches Zeichen setzen!
Kommt alle und tanzt mit – gegen Kälte und Rassismus!
bunt statt braun! – Biesenthal
Flyer (pdf)
Mehr Infos rund um das Biesenthaler Nazigelände: http://biesenthal.blogsport.de/
Wer sich in die Vorbereitungen einklinken will oder noch weitere Infos braucht, schreibt einfach an biesenthal-frei@gmx.de.
Die Lanker Straße auf OpenStreetMap.
Auf der Veranstaltung wurde auch eine neue Broschüre über die Barnimer Naziszene vorgestellt. Diese kann hier heruntergeladen werden.
]]>Infoabend zu Nazi-Strukturen im Landkreis Barnim
Do 22.09. – 18.30 Uhr _ Kulturbahnhof Biesenthal
Von „nationaler“ Jugendarbeit und vermeintlich bürgernahen Parteien über militante Kameradschaften und neonazistische Subkultur bis hin zu zwei Toten auf Grund von neonazistischer Gewalt – Nazistrukturen finden im Landkreis Barnim vielfältige Formen. Ein_e Referent_in des Apabiz e.V. wird auf die Entwicklung der Nazistrukturen im Landkreis eingehen und die Rolle im Land Brandenburg beleuchten.
Infoabend zu Europas Rechte
Mi 05.10. – 18. 30 Uhr _ Kulturbahnhof Biesenthal
In ganz Europa nimmt der Einfluss der rechten bzw. der rechts/konservativen Bewegung zu. Sei es in Form von bürgerlichen Initiativen, wie in Norditalien oder Rumänien, wo Sinti und Roma aktiv
ausgegrenzt und verfolgt werden, oder sei es in Regierungen wie Dänemark, Ungarn und Italien. Wie ist die aktuelle Entwicklung? Und warum steigt die Akzeptanz für rechtes Gedankengut in der bürgerlichen
Gesellschaft? Diesen und weiteren Fragen wollen wir in dem Workshop auf den Grund gehen.
weitere Informationen zu den Informationswochen: http://barniminfowochen.blogsport.de/
]]>Inzwischen ist Sandow aus der NPD ausgetreten, aber immer noch in der Brandenburger Naziszene aktiv. Gemeinsam mit anderen NPD-Aktiven wie Aileen G. aus Bernau und Ingo Pannier betreibt er seit einigen Monaten den Verein „Märkisches Familien- und Hilfswerk“. Der Sitz liegt im Ahrensfelder Ortsteil Blumberg, auf dessen Gelände Pannier zusammen mit Jana Michaelis einen Reiterhof betreibt. Michaelis gilt als der neonazistischen „Gemeinschaft deutscher Frauen“ nahe stehend.
Das Forum der Reiterhof-Internetseite wird von Sven Haverlandt (NPD Dahmeland) über eine NPD-Mailadresse verwaltet. Pannier ist Versicherungsmakler, macht als solcher Abschlüsse mit der NPD und nutzt dafür auf offiziellem Briefpapier der VHV-Versicherung die Anrede „Liebe Kameraden“. Zum Vorstand des „Märkischen Familien- und Hilfswerks“ gehört außerdem Jenny Liedtke aus Bernau. Maik Hampel – er ist bekannt als ehemaliger Aktivist der „Nationalistischen Front“ und der „Hilfsgemeinschaft für nationale Gefangene“ (HNG) – ist Schatzmeister. Seine Hennigsdorfer Wohnung wurde 2008 im Zusammenhang mit dem Verbot der „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) durchsucht.
Quelle: www.inforiot.de
]]>“ Arbeitseinsatz in Biesenthal
Am Sonnabend, den 12. Februar 2011, findet ab 10.00 Uhr ein Arbeitseinsatz im Biesenthaler Objekt statt. Jede helfende Hand wird gebraucht, damit wir dort einiges schaffen können ![]()
Plan für diesen Tag ist folgender:
Also hier noch einmal die Daten kurz zusammengefasst:
Datum: 12. Februar 2011
Uhrzeit: ab 10.00 Uhr
Ort: Objekt Biesenthal, Erich-Mühsam-Weg, 16359 Biesenthal
Für Getränke und ein warmes Mittag ist natürlich gesorgt!
Im Anschluß können wir den Abend gern bei einem gemeinsamen Bier und Lagerfeuer ausklingen lassen“
Diese E-Mail gehört zu über 60.000 Mails aus der internen Kommunikation der NPD die mehreren Medien zugespielt wurden. Die Biesenthal betreffende Mail findet sich auf der Website der TAZ.
Auch von regelmäßigen Stammtischen in Biesenthal ist die Rede – zuletzt Anfang März.
]]>mehr Inforamtionen zu den Nazibands:
„Totalverlust“ ist nur der Tarnname der Band „Tätervolk“. „Tätervolk“ ist eine jüngere aus Meckenburg Vorpommern stammende RAC(rock against communism) Band. 2008 veröffentlichten sie ihr erstes Album „in brauner Uniform“, was dann auch gleich indiziert wurde und einem absoluten Verbreitungsverbot unterliegt. „Totalverlust“ spielte auch schon auf dem Biesenthaler NPD-Gelände.
„Exzess“ ist eine jüngere Rechtrock Band, die 2008 zum ersten mal auf dem Sampler „Gefahr im Verzug“ in Erscheinung trat. Zudem haben sie mp3s zum download in einschlägigen Foren publizert. „Exzess“ ist bereits bei anderen NPD Konzerten (NPD Fest in Biesenthal) aufgetreten. Desweiteren spielen „Exzess“ gerne Cover von „Lunikoff Verschwörung“, der „Landser“-Nachfolgeband. Die Band trat dieses Jahr beim „Rock für Deutschland“ in Gera auf. Dort hetzten die Rechtsrocker von „Exzess“ u.a. mit Coversongs von „Die Lunikoff Verschwörung“ gegen den „Multikulti-Staat“, lobpreisten die Soldaten der „Wehrmacht“ als Helden und verkündeten: „der Morgen wird unser sein … nichts bändigt unsre deutsche Wut!“ Als der Sänger zwischen zwei Titeln mehrmals die Worte „Ruhm und Ehre“ ins Mikro raunte, ergänzten die Fans vor der Bühne begeistert: „Ruhm und Ehre der Wehrmacht“. „Ich glaube, das sollte man ausnutzen, wenn man das mal singen darf“, kommentierte der Sänger, bevor er nach einem Hinweis vom Veranstalter spöttisch meinte: „Ich soll darauf aufmerksam machen, dass hier keiner den Arm hebt, um zu gucken, ob er Sonnenbrand unter dem Arm hat.“ Scheinbar hatten auch die Organisatoren die Hitlergrüße im Publikum bemerkt. Kurz darauf quittierten die Rechtsrock-Fans die Ansage mit den Sprechchor: „Ruhm und Ehre der Waffen-SS!“
„Preussenfront“ ist eine Band die auf dem NPD-Gelände in Biesenthal ihren Proberaum hat. Bekanntes Bandmitglied ist der aktive Schönower Neonazi Kai Hasselmann, der auch Mitglied der DVU ist.
„Preussenstolz“ ist die aktivste rechtsextreme Band aus Potsdam. Rund 15 „Preussenstolz“-Auftritte hat der Verfassungsschutz im vergangenen Jahr gezählt. Im Februar verhinderte die Polizei mit einem Großaufgebot ein Konzert der Band im Berliner Stadtteil Lichtenberg. Auch haben die rechtsextremen Musiker von „Preussenstolz“ in diesem Jahr ein Demo aufgenommen, zusammen mit anderen Szene-Bands der Landeshauptstadt sind sie zudem auf der Samplerreihe „Die Söhne Potsdams“ vertreten. Ihr Motto lautet „Mit Musik zum Sieg“. Zu schrammelnden Rockgitarren grölen sie gegen angeblichen „Multikultiwahn“ und für „Großdeutschland“. „Preussenstolz“ existieren nach eigenen Angaben seit 2007.
Der rechtsextreme Liedermacher „Fylgien“ aka Sebastian Döhring trat für die Berliner NPD bei der Bundestagswahl 2009 auf Listenplatz 10 an und reist ansonsten gerne als Liedermacher durch die Republik. „Fylgien“ veröffentlichte im Jahr 2009 auf dem Nazilabel „Wearwolf Records“ mit „Germania“ seine mittlerweile dritte Platte.